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    Die Fotos auf dieser Homepage wurden alle von uns selbst aufgenommen, ebenso sind die Texte unser eigenes Gedankengut! Daher ist das kopieren von Texten/Fotos nur mit unserer ausdrücklichen Genehmigung erlaubt ! Von Posts unserer Hunde in Foren etc. möchten wir Abstand nehmen! Dies wird ausschließlich durch unsere Team-Mitglieder erledigt!

    Dienstag 27.Dezember - 23:27 Uhr

    NEU - unsere Patenkatzen ...

    Unsere Patenkatzen würden sich über leckere Futterspenden (oder vielleicht auch das ein oder andere Kuschelbett, Spielzeug etc) sehr freuen..... Gerne können Sie uns ein kleines Päckchen zukommen lassen für Ihre "Wunschmieze" - dieses wird bei der nächsten Fahrt mit nach Ungarn gehen!

    Fotos der Miezen und weitere Infos können Sie gene hier nachlesen :-)

    aber.....auch unsere Hunde freuen sich immer auf "Überraschungspakete"Lächelnd

     


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    Samstag 17.Dezember - 13:17 Uhr

    In Ungarn wird ab 1.1.12 die Hundesteuer eingeführt - die Folgen zeigen sich schon jetzt.......

     
     
    Erstmals fällt 2012 die Hundesteuer in Ungarn an. Die wenigsten Menschen können oder wollen die Steuer bezahlen und die Leidtragenden sind wie so oft die Hunde. Bereits jetzt werden viele Hunde ausgesetzt oder getötet, damit die alten Besitzer bei der Gemeinde nicht registriert werden.
     
    Im November haben wir es vermehrt bei den kleinen Hunden gemerkt daß diese schon abgeschoben werden, doch jetzt im Dezember 2011 ist es schon fast unerträglich. Die Mülltonnen für Tierabfälle sind übefüllt und das mit Hunden, die von ihren Besitzern getötet wurden. Ausgesetzte Hunde haben hier noch Glück, doch wohin mit all den ganzen anderen Hunden ??? Wir erwarten Anfang 2012 eine Flut von Hunden auf den Straßen und somit auch in den Tötungsstationen.
     
    Auf den Bildern sehen sie die Mülltonnen für die Hunde aus der Tötungsstation in Dombovar. Sie sind schon jetzt überfüllt mit Hunden und Katzen die nicht in der Tötungsstation starben, sondern von ihren alten Besitzern erschlagen wurden !!! Nachts schleichen sich Wildtiere heran und zerreißen die Plastiktüten, man sieht deutlich die Kadaver am Boden liegen.

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    Donnerstag 15.Dezember - 19:42 Uhr

    Die traurige Geschichte des kleinen Patto !


    Patto ist ein kleiner, zurückhaltender Terrier-Rüde und kam durch seinen alten Besitzer in die Tötungsstation. Der arme Hund wurde von ihm gar nicht gut behandelt und erhielt häufig Hiebe.


    "In der Tötung zeigte er sich gegenüber dem Menschen und Artgenossen ganz ganz lieb und freundlich. Für einen besseren Eindruck wurde er aus dem Zwinger geholt und durfte an der Leine laufen, was er ebenfalls ganz toll mitgemacht hat. Er ist verschmust und liebt die  Menschen" ... so lautete unser Vermittlungstext Anfang November.

    Bei unserem Besuch in der Tötungsstation saß der kleine Kerl teilnahmslos in seinem Zwinger und verstand die Welt nicht mehr. Tagtäglich auf ca. 1,5 qm Fläche!


    Patto war bereits reserviert und hätte Ende November ausreisen könnnen, doch sein Schicksal wollte es anders. Seine Besitzer (ungarische Mafia) haben immer wieder gesagt, dass sie ihn holen werden und wenn Patto nicht mehr da ist, würde es großen Ärger geben. Da mit diesen Leuten nicht zu Spaßen ist, traute sich keiner den Hund aus der Tötung zu holen. Somit musst er über 7 Wochen in diesem Verließ verharren.


    Nach langem hin und her wurde Patto endlich von den Besitzern zur Vermittlung/Tötung "frei"gegeben.


    In diesen 7 Wochen in der Tötung hat Patto stark abgebaut. Durch die lange Zeit in dem sehr kleinen Zwinger bekam er Angst vor den anderen Hunden und muss nun endlich mal zur Ruhe kommen. Wir haben nun einen ganz tollen Platz für ihn gefunden wo er gleich noch einen Leidensgenossen mitnehmen darf.

     

    Wir alle haben mit dem kleinen Kerl mitgelitten, es war fast nicht mehr zu ertragen, wenn man immer wieder in seine traurigen Augen sehen musste und konnte nicht helfen!

     

    Patto als er in die Tötung kam.........

     

    Patto nach ca. 7 Wochen in der Tötung.....


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    Mittwoch 30.November - 22:19 Uhr

    Noras neues Leben - vom Kettenhund zum glücklichen Familienhund!

    Ein fröhliches "Hallo" von Nora!
     
     
    Jetzt bin ich ja schon ein paar Tage in Deutschland, die große Angst geht so langsam weg und ich möchte mal ein bisschen berichten.
     
    Nach einem Leben an der Kette waren die letzten Wochen plötzlich sehr aufregend. Man holte mich von meinem gewohnten Grundstück weg, ich musste zum Tierarzt und wurde kastriert, dann kam ich ins Tierheim, da kannte ich auch keinen... viel Aufregung für ein älteres Mädchen... Dann am Freitag wurde ich mit vielen anderen Hunden in ein großes Auto gepackt und los ging die Fahrt durch die Nacht. Das war auch sehr fremd und ich wusste ja nicht, was mit mir passieren sollte-schon wieder! Nach langer Fahrt und ein paar Stopps, bei denen immer einige der anderen Hunde weggebracht wurden, hielt das Auto wieder an. Nun wurde ich aus meiner Transportbox geholt. Die Frau kannte ich schon, die mich holte, trotzdem hatte ich so große Angst, dass ich mich ganz flach auf den Boden legte. Dann war da eine fremde Frau. Die nahm mich an die Leine und nach kurzer Zeit brachte sie mich weg von den anderen, zu einem anderen Auto. Da wollte ich aber auch nicht rein. Also legte ich mich wieder ganz flach auf den Boden. Aber die Frau hat mich einfach hochgehoben und hineingesetzt. Nun fuhr ich also schon wieder Auto. Aber hier konnte ich schon mal aus dem Fenster schauen. Und die Fahrt dauerte auch gar nicht lang, dann durfte ich schon wieder raus in einen Garten. Dort gab es so viele verschiedene Gerüche...unter anderem roch es nach einem anderen Hund. Ich durfte mir alles in Ruhe anschauen un auch alles beschnuppern. Hier wars nicht schlecht. Dann lernte ich den anderen Hund kennen, den ich schon gerochen hatte. der war zwar etwas aufgedreht, nicht so ruhig wie ich, aber freundlich. Als er merkte, dass ich noch etwas unsicher bin, war er dann auch nicht mehr so wild. Dann gings in die Wohnung. Hui!! Schon wieder was neues. Neue Gerüche, einiges zu entdecken. Ich sah mich auch hier um. Nebenbei lernte ich noch die Katze des Hauses kennen, aber die fand ich gerade wenig spannend. So langsam reichte es mir an Neuem, ich war echt kaputt!!! Da gab es ein großes Kissen, das sollte wohl für mich sein. Allerdings kannte ich so was weiches zum Liegen gar nicht, und es fühlte sich sehr komisch an für mich. In zwischen war es schon später Vormittag, ich war sooo müde und mein neues Frauchen sah auch nicht mehr so ganz fidel aus. Also legte ich mich einfach neben das Kissen auf den Teppich und schwupps, war ich eingeschlafen. Verteilt auf diversen Kissen (Tiere) und Sofa (Menschen) verbrachten wir so den Nachmittag mit schlafen, schlafen, schnarchen, schlafen......
     
    Am Nachmittag gingen wir dann zum ersten Mal eine kleine Runde Gassi. das war schon wieder aufregend. Als mein neuer Garten und das Haus außer Sicht kamen, wollte wich weglaufen und wieder zurück rennen. Dummerweise war ich angeleint... Dass man sein Geschäft draußen erledigt schien mir irgendwie logisch. Also machte ich das auch ganz brav.
     
    Danach gingen wir wieder Heim und waren schon wieder faul. Abends wollte ich nichts fressen. Das roch anders und außerdem war ich bis oben voll mit neuen Eindrücken. Gismo, der andere Hund fand das völlig unverständlich! Er hätte am Liebsten meinen Napf gleich mit geleert. Mir doch egal. Ich wollte schlafen!
    Am Sonntag morgen war ich dann schon etwas fitter und begrüßte Frauchen mit einem angedeuteten Hoppser. Das fand sie allerdings nicht ganz so toll. "Nora, sorry, aber du stinkst wie ein Iltis!" Das konnte nichts gutes bedeuten! Bedeutete es auch nicht! Das sollte ich später feststellen...
     
    Zunächst aber gingen wir mal raus. Heute fand ich das Laufen schon nicht mehr so arg anstrengend und genoss es schon etwas mehr. Gismo flitzte allerdings so oft hin und her... das fand ich etwas übertrieben...
     
    Den Sonntag verbrachten wir auch gemütlich und so langsam schmeckte mir auch das Futter. Am Abend allerdings kam das Unvermeidliche: Ich musste baden!!! Das fand ich ganz und gar fürchterlich, fürchtete mich und machte mich ganz klein und war sehr froh, als ich es überstanden hatte. Hinterher hatte ich allerdings ein richtig weises Fell (O-Ton Frauchen: Mei Nora, du bist ja weis unter all dem Dreck!), und es war ganz weich und roch nicht mehr so ekelhaft. Das fand ich dann doch irgendwie gut. Vor allem, dass der ganze Dreck endlich weg war.
     
    So langsam pendelt sich ein Alltagsleben ein, ich bin jetzt schon viiiiel Mutiger und trage auch in fremder Umgebung meine Rute oben. Kuscheln liebe ich über alles! An sonsten finde ich es hier ganz klasse.
    Frauchen sagt, ich sei einfach nur lieb, umgänglich, unkompliziert... ein Traumhund. So langsam höre ich auf meinen Namen und "Sitz" kenn ich auch schon. An er Leine gehen war von Anfang an auch kein Problem.
    Leider hat mein Frauchen entdeckt, dass ich innen an meinem rechten Augenlid so etwas wie eine Warze habe, deswegen tränt das Auge auch immer so. Das bedeutet leider, dass wir schon bald zum Tierarzt müssen. Das wird sicher doof, aber es muss eben sein.
    Frauchen sagt auch, dass ich genau die richtige für sie bin und dass sie mich schon vollkommen ins Herz geschlossen hat.
     
    Ich werde mich mal wieder melden, bis dahin sage ich mal Tschüß. Eure Nora,( ehemals Kettenhund in Ungarn, jetzt Kampfschmuser in Unterfranken)
     
    Und an alle, die es Wissen wollen:
     
    • -Stubenreinheit war absolut kein Thema, hat vom ersten Tag an einfach geklappt
    • -Die Beschreibung der Tierfreunde von Tierheimleben in Not hat genau gestimmt
    • -Die Betreuung durch den Verein, die Vorinformation und die gute Kommunikation am Abholtag waren super!
    • - Ich würde es jeder Zeit wieder genau so machen!
    Nora ist ein toller Hund, vielen Dank an alle, die an der Vermittlung beteiligt waren und an alle, die sich so aufopferungsvoll für die Hunde in Ungarn einsetzen! Ihr macht einen tollen Job!
     
    Liebe Grüße und bis bald!
    Julia (Futterköchin von Nora)
     
    Im Anhang noch ein paar erste Bilder vom neuen Leben in Franken{#emotions_dlg.embarrassment}
     
    HIER NORA NOCH ALS KETTENHUND!

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    Samstag 29.Oktober - 13:04 Uhr

    1. Spaziergang mit ehemaligen Kaposvar-Hunden


     
    am 16.10.11 trafen wir uns zu einem schönen Spaziergang mit ehemaligen Schützlingen aus dem Tierheim Kaposvar. Es war ein ganz wunderbarer Tag, besonders für unsere Brigi ( Tierheimleitung ) und Marlou, die über das Wochenende aus Ungarn nach Deutschland kamen. Das Wiedersehen mit den Hunden war besonders Emotional und einfach toll.
    Wir bedanken uns vielmals bei allen Spendern für die vielen Sach- und Geldspenden, die an Brigi übergeben wurden.

    Vielen Dank !{#emotions_dlg.love}
     

    Unsere Brigi mit ehemaligen Schützlingen!
    Große Wiedersehensfreunde - Marlou mit Lulu :-)

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