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Neuigkeiten:
es gibt neue Fotos von....
unseren Hunden vom Mai-Transport unter "Glücksfälle"
NEUZUGÄNGE Tötung Dombovar/Notfälle
Diese Hunde werden nach 14 Tagen getötet:
Minka, Bonzo, Binki, Bakuma
NEUZUGÄNGE Tötung Bonyhad
Viele Neuzugänge in der Tötungsstaion Bonyhad !
NEUZUGÄNGE
Aus den Tierheimen Kaposvar, Mohacs & Nagykanizsa
Nagykanizsa: LIZA, BOBBY (Hü.), BERCI (Rüden), OMNIBUS (HÜ.)
Kaposvar:
NEUZUGÄNGE
Fremdvermittlung: Bruno
Olivers Gnadenhof
Hilfreiche Seiten aus dem Tierschutz
(c) tierheimleben-in-not
Die Fotos auf dieser Homepage wurden alle von uns selbst aufgenommen, ebenso sind die Texte unser eigenes Gedankengut! Daher ist das kopieren von Texten/Fotos nur mit unserer ausdrücklichen Genehmigung erlaubt !
Von Posts unserer Hunde in Foren etc. möchten wir Abstand nehmen! Dies wird ausschließlich durch unsere Team-Mitglieder erledigt!
Montag 1.August - 18:08 Uhr
Animal Hoarder, wir hoffen ihr das Handwerk legen zu können....
Dieses Schreiben geht an die Polizei in Kaposvar in der Hoffnung, das der "Dame" endlich das Handwerk gelegt wird....
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
Stellungnahme zur Situation vor Ort bei der Animal Hoarderin/Züchterin:
30.4. 2011:
Mit meiner Kollegin Marlou Kil gingen wir zu der Animal Hoarderin / Züchter um die Zustände vor Ort zu kontrollieren.
Bereits vor zwei Jahren wurden der Frau alle Tiere beschlagnahmt, da diese in einem sehr schlechten Zustand waren.
Von der Straße aus haben wir unzählige Gänse, Hühner und Enten gesehen die ebenfalls in einem sehr schlechten Zustand waren.Die Flügel waren gebrochen und standen vom Körper ab,die meisten Hühner hatten keine Federn mehr und blutige Haut.
Wir durften auf das Grundstück, da wir interesse an den Hunden zeigten.
An die 50 Hunde waren auf einem kleinen Grundstück umzäunt mit Elektrozaun. Auf diesem Grundstück stehen an die 8 kleine Zwinger in denen meist Dackel und Pinscher eingesperrt waren. Die Zwinger waren sehr verdreckt und werden nur selten sauber gehalten. Die Hunde untereinander haben sich teilweise gebissen.
Die Muttertiere waren sehr abgemagert, ihre Welpen wurden im Haus in einem Karton gehalten ohne Decke und Nahrung/Wasser.
Ein junger Westhighland Terrier hatte schwere Hautverletzungen auf dem Rücken, der tierärztliche Bericht liegt ihnen vor. Er hatte starke Schmerzen und wurde von der Frau nicht behandelt.
Meine Kollegin und ich habe ihn mitgenommen, da er schnellstmöglich zum Tierarzt musste.
Viele weitere Hunde waren in einem ähnlich schlechtem Zustand.
Die Nutztiere, wie Ziegen und Schweine hatten Verletzungen an den Beinen und hätten behandelt werden müssen.
Alle Tiere die sich zu dem Zeitpunkt auf dem Grundstück befanden,waren in einem schlechten Zustand und hätten tierärztlich behandelt werden müssen.
Zahlreiche Fotos durften wir machen und wurden noch am selben Tag der Polizei vorgelegt.
Die Fotos beweissten sichtlich, dass die Tiere schlecht gehalten werden.
Unvorstellbarerweise wurde es von ihnen ( Polizei ) als nicht auseichend beschrieben. Warum sie sich zu der Zeit nicht selbst von der Situation vor Ort vergewissern wollten, war uns nicht klar.
Es sollten weitere Fotos von uns gemacht werden.
28.7.23011:
Am 28.7.2011 war es endlich wieder so weit und ich konnte erneut zu der Frau fahren um genügend Fotos zu machen.Begleitet wurde ich von Schweizer Tierschützern.
Die Frau hat uns freundlich empfangen, da sie sich sicherlich das große Geschäft erhoffte. Bilder von dem mittlerweile wunderschönen und gesunden Westi habe ich ihr gezeigt.
Auf dem Grundstück sah ich dasselbe schreckliche Bild wie bereits vom 30.4.2011.
Es waren allerdings weniger Hunde dort. Mir wurde gesagt,dass viele Urlauber kamen und Hunde gekauft hatten. Ich habe mich für einen großen Hund interessiert. Der Neufundländer, der letztes Mal noch dort war, wurde verkauft.
Sie zeigte mir die aktuellen Welpen. Es waren zwei Muttertiere die mit ihren je vier Welpen in einem kleinen und dunklen Kaninchenstall gehalten wurden. Der ganze Käfig war voller Kot und Urin, keine Decke und keine Nahrung/Wasser.
Mit 5 Wochen verkauft sie die Welpen.
Die Ziegen wurden alle gegessen und die Schweine waren auch neu, ebenfalls in einem schlechten Zustand.
Ein Schaf wurde an der Kette gehalten, es war lethargisch.
Sie zeigte uns die Zuchtanlage der Gänse, Hühner, Hasen und Enten. Sie wurden in einem sehr dunklen Schuppen gehalten in sehr kleinen und verdreckten Käfigen.
Nachdem ich sie erneut nach einen großen Hund gefragt hatte, sollte ich mit ihr zu ihrem Auto gehen. Sie holte aus dem Auto einen Welpen, völlig lethargisch, da das Auto in der prallen Sonne stand, die Fenster waren zu und kein Wasser war drin.
Dem Welpen wurden die Ohren und der Schwanz komplett abgeschnitten.
Zum Glück hat sie ihn abgegeben, da er sonst in dem Auto gestorben wäre.
Ein kleiner Dackel hatte sich aus Zwinger befreit und rannte freundlich herum. Die Frau allerdings nahm ihn hoch und warf ihn über den Zaun. Der kleine Hund blieb ersteinmal regungslos am Boden liegen. Nachdem sie gegen den Zaun getreten hatte kam der Hund langsam hoch und rannte vor ihr weg.
Es fiel auf, dass die Hunde sich schnell auf den Rücken legten, wenn die Fau ankam. Es schließt darauf, dass sie geschlagen/getreten werden.
Wir durften viele Fotos machen und waren der Meinung, dass diese genügen würden um die katastrophale Situation zu zeigen.
Noch am selben Tag wurde die Polizei informiert und hatte versprochen sich am nächsten Tag selbst vor Ort zu vergewissern.
29.7.2011
Zusammen mit der Tierheimleitein Brigitta Szanto fuhren wir zu der Frau. Wir waren sehr froh, dass die Polizei und ein Tierarzt mit Helferin kamen.
Leider war es nicht der zuständige Tierarzt vom Veterinäramt, sondern es war ein Tierarzt, den die Frau persönlich kennt, da war uns schon klar,dass wir an diesem Tag verlieren werden.
Der Polizist war sehr freundlich und bemühte sich auf das Grundstück zu kommen. Nach längerem Warten hatte die Frau sie auf ihr Grundstück gelassen.
Der Tierarzt und seine Helferin liefen mit den Händen auf dem Rücken über das Grundstück, sie zeigten kein Interesse an den Tieren. Der Polizist hatte viele Fotos gemacht und zeigte Einsatz.
Nach über einer Stunde auf Dem Grundstück kamen sie wieder runter, doch leider bestätigte sich unsere Vermutung.
Es wird nichts gemacht. Die Frau soll die Situation vor Ort verbessern und das war es.
Ich weiss nicht ob ihnen bekannt ist, dass die Frau drei weitere Grundstücke besitz, auf denen sie Hunde verschiedener Rassen züchtet. Alle Tiere sind in einem schlechten Zustand.
Am Nachmittag des 29.7.2011 war ich persönlich auf der Polizeistelle um ihnen die Situation zu schildern, wie ich sie erlebt habe. Da der zuständige Polizeibeamte nicht anwesend war, habe ich ihnen somit diesen Brief geschrieben.
Wir werden uns darum bemühen, dass der zuständige Tierarzt sich vor Ort über den Zustand informiert und alles kontrolliert. Unser Ziel ist es, dass diese Frau ein Tierhaltungsverbot bekommt und alle Tiere von ihren vier Grundstücken befreit werden.
Wir würden uns über eine erfolgreiche Zusammenarbeit sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen, Maren Mittelstädt
Und hier geht es zu vielen Fotos dieser "Züchterin"
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