Transport am 01.07.2017

Folgende Hunde dürfen in ein neues Leben umziehen:

Aus der Tötung Dombovar:

 


Aus dem Tierheim Mohacs:  



Aus dem Tierheim Nagykanizsa:

 

 

Aus dem Tierheim Szeged:

 

 

Vom Verein Fido (Nordungarn):

 

 

 

 

 

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(c) tierheimleben-in-not

Die Fotos auf dieser Homepage wurden alle von uns selbst aufgenommen, ebenso sind die Texte unser eigenes Gedankengut! Daher ist das kopieren von Texten/Fotos nur mit unserer ausdrücklichen Genehmigung erlaubt !
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Zeno - der älteste Einwohner des Tierheimes durfte nach Deutschland umziehen - wie es dazu kam war der Presse dort einen Bericht wert....

 

Hier der Link zum Original-Text - die Kurzfassung der Übersetzung lesen Sie anschließend:

http://www.kanizsaujsag.hu/hirek/14324/koszonet-a-nemet-allatbaratoknak-vielen-dank--tierheimleben-in-not-vielen-dank--deutschland/

 

Kurzbericht:

Es geht um Zeno, den Langzeitinsassen vom Tierheim in Nagykanizsa. Er lebte über 10 Jahre dort im Tierheim, überwiegend an der Kette. Niemand wollte ihn haben. 2006 siedelte er dann in das neu erbaute Tierheim mit um, vorher was das Tierheim 3 km ausserhalb der Stadt untergebracht. Im März 2013 durfte der Hund zu einer Familie in Deutschland/Bayern umziehen.

Wie kam es dazu? Im August 2012 war der Verein Tierheimleben in Not das erste mal im Tierheim Nagykanizsa zu Besuch um etwas Futter abzugeben, da es auf der Strecke der betreuten Tierheime und Tötungen von Kaposvar, Dombovar, Bonyhad und Mohacs lag. Es wurde festgestellt, daß die Helfer im Tierheim um die Tiere bemüht sind aber anhand der Anzahl der vielen Hunde nur das Nötigste machen konnten.

Es wurde dann überprüft ob eine Ausreise nach den EU-Regelungen durch das zuständige Veterinäramt möglich ist. Auch wurde überprüft ob eine ordentliche Zusammenarbeit mit dem Tierheim möglich ist und vertragliche Bedingungen eingehalten werden können. Die Stadt hält sich beim Bau der Zwinger streng an die gesetzlichen Bestimmungen und das Tierheim war erfreut, daß nach Prüfung aller verwaltungstechnischen Vorgaben eine Hilfe durch Tierheimleben in Not möglich ist. Finanzielle Hilfe aus Deutschland wird dem Tierheim „zweckgebunden“ übergeben, somit hoffen wir daß bald mit dem Zwingerbau fortgefahren werden kann, damit es im Tierheim keine Kettenhunde mehr geben muss. TIN sorgt auch immer für hochwertige Futter- und Sachspenden die bei den jeweiligen Transportfahrten übergeben werden können.

Die Hunde werden von TIN fotografiert und auf eine Homepage gesetzt. Interessenten aus Deutschland können sich an den Verein wenden. Von diesem wird die neue Familie geprüft bevor der Vermittlung des Hundes zugesagt wird. Sobald dieser in Deutschland nach erfolgreicher Prüfung fest vermittelt ist wird der Hund reisefertig gemacht und die erforderlichen Ausfuhrpapiere durch den Amtstierarzt ausgestellt. Sobald die Tiere in Deutschland sind schicken einige der neuen Besitzer schon Fotos und Berichte von den Hunden…

Sehr oft finden auch alte, kranke und behinderte Hunde in Deutschland ein neues Zuhause, besonders bei diesen Tieren versucht TIN zu helfen. Die Hilfsbereitschaft für solche Tiere entsteht durch die unterschiedliche Denkweise zwischen Ost- und Westeuropäern. In Österreich und Deutschland kennt man streunende Hunde überhaupt nicht und man bedenke alleine in den Niederlanden suchen soviele Tierheimhunde wie im Tierheim in Nagykanizsa alleine ein neues Zuhause. Es wäre schön wenn es in Ungarn auch einmal so wäre wie in Deutschland oder Österreich daß es keine obdachlosen Tiere mehr gäbe und genügend finanzielle und personelle Mittel zur Verfügung stünden.

Das ist das Ende der Geschicht vom Hund Zeno, der so lange im Tierheim in Nagykanizsa lebte und nun durch diese Umstände nach Deutschland umziehen konnte. Zeno war immer beim Sommercamp mit den Kindern dabei und wurde sehr geliebt. Er bekam auch von mir (Dr. Attila Papp) immer ein Leckerchen und ging mit ihm einmal in der Woche spazieren. Auch für Levente gab es ein Happy End, er kam im Winter in das Tierheim und fand schnell ein neues Zuhause in Deutschland (Dackel auf dem Foto) Zeno wurde mit Tränen in den Augen von der Tierheimcrew verabschiedet und er spürte, heute ist ein besonderer Tag als der Transporttag anstand, er wollte nichts fressen. Nach einigen Stunden Fahrt ist er in Deutschland angekommen und seine neuen Besitzer schickten gleich ein Foto und einen Bericht wie gut es ihm geht und das Foto sprach Bände, daß er nun nach jahrelangem Leben an der Kette endlich frei ist!

 

Dr. Attila Papp - Pressesprecher

 

Hier gibt es noch mehr Fotos von Zeno im neuen Zuhause

 

Unser Statement zu diesem Bericht:

Das Tierheim in Nagykanizsa beherrbergt im Moment ca. 300 Hunde (Stand März 13) Wir haben inzwischen die unterschiedlichsten Tierheime/Tötungen in Ungarn kennenlernen dürfen und unsere Helferin Marlou in Ungarn kennt noch mehr Einrichtungen im Land wo eine offizielle Hilfe schier unmöglich ist. In Nagykanizsa haben wir das Gefühl wir sind willkommen, unsere Hilfe wird angenommen und die Leute sind auch bemüht sich an die Richtlinien der EU anzupassen. Zudem benötigt man für den Auslandstierschutz auch als Verein inzwischen unterschiedlichste Vereinbarungen mit ausländischen Institutionen und wir merken daß alle hier sehr bemüht sind. Wir waren hier schon mit ganz anderen Situationen konfrontiert wo man merkte, man war nicht willkommen oder es zählt nur das Geld {#emotions_dlg.trouble}

Wir werden daher das Tierheim unterstützen soweit es uns möglich ist. Es erreichte uns kürzlich eine Mail (leider mal wieder anonym) daß wir dort endlich tätig werden sollen da die Hunde auf den Betonböden leben und viele Tiere an der Kette leben. Wir sind ein kleiner Verein und tun was in unserer Macht steht, wir können und werden nicht das Tierheim total auf den Kopf stellen können, aber wir können helfen die Situation dort zu verbessern solange uns die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Es gibt dort viele engagierte Leute die bemüht sind. Auch Leute aus dem Ausland, die in der Nähe von Nagykanizsa leben, helfen dort. Dies sollten alle Kritiker vor Augen haben und selbst mal Besen und Eimer in die Hand nehmen und tätig werden. Es ist ein Leichtes eine anonyme Mail zu schreiben, Vorwürfe zu machen und den anderen die Arbeit machen lassen. Und wir sagen uns bestimmt nicht „Nem tudom“