Transport am 18.08.2017

Folgende Hunde dürfen in ein neues Leben umziehen:

Aus der Tötung Dombovar:

Vanessa, Semir, Beni, Kira, Robi, Nero, Hanna, Bendeguz, Josie, Meki, Rebi, Elza, Trixie


Aus dem Tierheim Mohacs:  

Gizi, Rudi, Lusti, Tade, Tas, Tibi, Laura, Lilli

 


Aus dem Tierheim Nagykanizsa:

Anna, Gyuri, Malna, Almos

 

Aus dem Tierheim Szeged:

bis jetzt noch keiner :-(

 

Vom Verein Fido (Nordungarn):

Marilyn, Audrey, Rufus, Mischa, Nudli

 

 

 

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(c) tierheimleben-in-not

Die Fotos auf dieser Homepage wurden alle von uns selbst aufgenommen, ebenso sind die Texte unser eigenes Gedankengut! Daher ist das kopieren von Texten/Fotos nur mit unserer ausdrücklichen Genehmigung erlaubt !
Von Posts unserer Hunde in Foren etc. möchten wir Abstand nehmen! Dies wird ausschließlich durch unsere Team-Mitglieder erledigt!

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TÖTUNGSSTATION DOMBOVAR
 
 
Seit Mai 2011 unterstützen wir die Tötungstation in Dombovar bei der Vermittlung.

 

Als wir dort mit unserer Tätigkeit begannen waren für die Hunde einzig und alleine 10 kleine Zwinger ( 1 x 1 Meter ) vorhanden.

 

Sobald die Sonne auf die Zwinger schien, hatten die Hunde keinen Schatten mehr und bekamen häufig bis abends kein Wasser zur Verfügung.

 

Im Winter erfroren die Tiere in ihren Zwingern, sie waren weder vor Schnee noch vor dem Regen geschützt. Sie rollten sich zusammen um zu schlafen und sich mit der letzten Körperwärme am Leben zu erhalten, häufig erfroren sie dabei.

 

In den Jahren 2012 und 2013 war es TIN möglich, insg. 6 doppelte Holzzwinger dort zu errichten. Es bekam jeder Hund eine kleine Hütte und ist vor Wind und Wetter geschützt! Ausserdem war auch die Stadt sehr tüchtig und kaufte für die Tötung einen Lagercontainer, legte eine Strom- und Wasserleitung. Sogar das angrenzende Grundstück wurde dazu gekauft um den Hunden eine Freilaufwiese zur Verfügung zu stellen. Somit wurde auch die Auflage für eine eigene Traces-Nummer erfüllt und die Tiere konnten somit offiziell über das zuständige Veterinäramt vermittelt werden! Ohne eine Traces-Nummer ist ein legaler Transport nach Deutschland nicht mehr möglich!

 

Warum kein Tierheim? Diese Frage werden sich sicherlich viele stellen? Tierheimleiter und die dortigen Helfer sind sehr schlecht bezahlt, sie erhalten pro Monat teilweise nicht einmal 150 €. Da findet sich natürlich niemand der solch ein Heim leiten möchte. Es bleibt dann nur die Möglichkeit einer sog. „Sinterei“ zu errichten, in Ungarn ist es Vorschrift daß keine Hunde auf den Straßen frei herumlaufen dürfen. Angestellte der Stadt müssen solche Tiere einfangen und dort unterbringen.

 

Die meisten Hunde werden auf der Straße eingefangen oder an der Tötung festgebunden gefunden. Nach 14 Tagen werden sie getötet. Innerhalb dieser 14 Tage darf der alte Besitzer seinen Hund wieder abholen, danach wird der Hund getötet oder bei einer Reservierung durch TIN beim nächsten Transport in ein neues Leben umziehen.

 

Bei Beginn unserer Arbeit in Dombovar war es noch so, daß die Hunde noch mit dem Gift T61 getötet wurden. Dies ist ein Mittel das sämtliche Muskeln lähmt. Der Hund bleibt bei vollem Bewusstsein, kann sich aber nicht mehr bewegen! Das ist für die Hunde ein qualvoller Tod ! Der Toteskampf dauerte nicht selten bis zu 30 Minuten. Häufig atmeten die Tiere noch und wurden in einem Sack in den dortigen Kadavercontainer geworfen.

 

Durch unsere damalige Helferin vor Ort, Marlou, konnte erreicht werden, daß die damaligen „Tötungsarbeiter“ entlassen wurden und ein junges Ärzteteam die Betreuung übernahm. Es wurde auch erzielt, dass, wenn einer der Hunde eingeschläfert werden muss, dies nach der Methode wie in Deutschland geschieht, mit Narkose. Diesen Schritt konnten wir als großen Erfolg verzeichnen.

 

Ebenso wurde eine Person für die Betreuung der Hunde vor Ort eingestellt. Er versorgt sie immer mit frischem Wasser und bewacht das Gelände.

 

In der Vergangenheit kamen jährlich ca. 150 Hunde in die Tötung und 120 Tiere wurden getötet – eine erschreckende Bilanz. Seit TIN und die Helfer aus Österreich dort tätig sind konnten fast alle Tiere gerettet werden und in ein neues Zuhause umziehen.

 

Seit Sommer 2013 wird die Tötung nun von der Help-Gruppe in Dombovar betreut. TIN ist Hauptbetreuer und Vermittler der Tiere. Daher benötigen wir immer wieder Unterstützung bei Arztkosten und der Versorgung. HIER geht es zur Seite der Helpgruppe!

 

HIER geht es zur Vermittlungsseite der Hunde aus der Tötungsstation!

 

Hilfe benötigen wir für Dombovar immer bei:

 

  • Tierarztkosten (TIN rechnet alle Kosten mit den dortigen Tierärzten ab- häufig kommen schwer verletzte Tiere in die Tötung)
  • Futter (von uns mitgebrachtes Futter oder gekauft durch die Helfer vor Ort)
  • Geplant – Kastrationsaktionen in Form von Gutscheinen an die Bewohner im Bezirk Dombovar um die Population der Tiere im Voraus einzudämmen!
  • Für medizinische Betreuung der Tiere auf deutschen Pflegestellen - unsere Pflegestellen stehen in erster Linie Hunden aus der Tötung zur Verfügung!
Wir freuen uns über Ihre Hilfe bei unserem Projekt "Dombovar"
 

Tierheimleben in Not

Sparkasse KU-KC

BLZ 771 500 00      Konto-Nr. 10 12 35 257

IBAN: DE26 7715 0000 0101 2352 57

BIC: BYLADEM1KUB

Kennwort: Dombovar 

 

oder ganz einfach über betterplace.org

 

 

Seit Tierheimleben in Not e.V. in Dombovar tätig ist wurde seit 2013 kein Hund Hund mehr eingeschläfert, es bleibt aber nach wie vor eine Tötungsstation und die Tiere MÜSSEN die Station sobald sie ordentlich geimpft verlassen, da immer wieder Tiere nachrücken und Diesen Platz machen müssen. Sollte die Station zu überfüllt sein kann das Veterinäramt eine Tötung anordnen. Daher geben wir bei der Vermittlung der Tiere immer die sog. Ablauffrist des Tieres in der Station an d.h. ab wann das Tier "euthanasiert" werden darf. Die Station hat ca. 30 kleine Zwinger (inkl. der 10 Quarantäneboxen) und die Tiere müssen daher für nachrückende Tiere nach geraumer Zeit Platz machen. Wir hoffen daß es nie soweit kommt, daß die Anzahl der Hunde so steigt, daß Einschläferungen stattfinden müssen :-((

 
 

Haben Sie Interesse aus einem Hund aus der Tötungsstation? Klicken Sie bitte HIER


Die Tötungsstation Dombovar August und November 2011 - Fotos zum Vergrößern anklicken!

Fotogalerie der Tötung in Dombovar (Stand Sept. 2013) - zum Vergrößern Foto anklicken!