Die Tierhilfe Zala arbeitet überwiegend mit Pflegestellen und hat eine kleine Auffangstation. Alle Plätze sind dort belegt und keine neuen Tiere können mehr aufgenommen werden da die Adoptionen von Hunden im Moment stagniert 🙁 – Viele Hunde sind Staff oder Pit die kaum Endstellen in Ungarn finden werden und eine Vermittlung nach D nicht erlaubt ist. Die Situation ist für die Tierschützer im ganzen Land gerade sehr bedrückend, die steigende Inflation macht die Situation beängstigend.

Zur Zeit befinden sich 24 Hunde in der Auffangstation, ca. 15 Hunde auf den restlichen Pflegestellen und ca. 15 Hunde bei einer älteren Dame die ihre Hunde liebt und pflegt, aber kaum Essen für sich selbst und die Tiere hat. Katzen befinden sich ca. 28 Stück auf Pflegestellen.

Die Futterkosten, sowie auch die Lebenshaltungskosten, sind in Ungarn immens gestiegen, Ungarn ist das am stärksten von der Inflation betroffene Land. Die Preise steigen täglich und die untere Schicht der Bevölkerung kann sich für die kleine Rente (250 Euro ca.) oder Einkommen (Mindestlohn Brutto!! 577 Euro) immer weniger kaufen. Auch solche Leute unterstützt die TH Zala damit ihre Tiere ordentlich versorgt sind, häufig auch mit den Tierarztkosten, die auch stetig steigen.

Die Versorgung der Tiere allein mit Futter beträgt im Moment fast 900 Euro pro Monat (ca. 300 kg Hundefutter und 40 kg Katzenfutter) und die Preise steigen weiter. Z.B. das KG Hundefutter kostete im Januar 22 noch 600 huf – nun zahlt man ca. 1400 huf. Die Tierschützer haben sehr viel Angst wie es weitergehen soll, mit den Tieren und mit sich selbst.

Wir haben eine Lieferung von Tierfutter in Ungarn im Wert von 500 000 huf (ca. 1238 Euro) veranlasst. Dies sollte erstmal 1-2 Monate überbrücken.

Bitte, unterstützen Sie die fleißigen Helfer der Tierhilfe Zala – Vielen Dank!

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