Izizs •vermittelt•

Izizs •vermittelt•

Die Mädchen der Tierhilfe Zala hörten davon, daß ein Vermehrer (Hauptberuflich Polizistin!!!) von französichen Bulldoggen wieder mal seine ausgedienten Wurfhündinnen abgibt und eine Hündin dabei ist der es gar nicht gut geht. Prompt haben sie sich bereit erklärt diese aufzunehmen. Izisz ist ihr Name und sie ist eine ganz arme Hündin. Dieser arme Hund verbrachte sein bisheriges Leben in einem Kasten von 2×2 Metern und war nur zum Gebären auf der Welt um weiterhin „Umsatz“ für die „Züchterin“ zu produzieren. Gegen Krankheiten wurde sie natürlich nicht behandelt und aus diesem Grund wurde sie nun auch „ausrangiert“ Sie hatte irgendwann einmal eine Entzündung im Ohr die nicht behandelt wurde, darauf hin verknorpelte das Ohr und sie kann damit auch nichts mehr hören. Zwischenzeitlich bekam sie antibiotische Tropfen und eine Laserbehandlung steht an, aber 100%ig hören wird sie nie mehr.

Wie sich herausstellte, war das Ohr aber nicht ihr Hauptproblem, sondern sie ist nach 4 Wochen Aufenthalt in ihrer Pflegestelle noch immer nicht stubenrein. Sie macht beide Geschäft immer noch wo sie gerade geht und steht. Es ist auch vollkommen verständlich, sie hat es nie gelernt ihr Geschäft wo anders zu verrichten, weil sie ihre Minibox nie verlassen konnte. Ob sie es irgenwann noch einmal erlernen wird ist ungewiss :-(((((

Wir hoffen, daß sich der kleinen Hündin jemand annehmen wird und ihr noch viele Jahre in Geborgenheit schenken kann. Ihr Ohr könnte in Deutschland sicherlich besser behandelt werden, damit die Kleine noch etwas Lebensqualität bekommt. Isizs ist sehr lieb, verträglich und verspielt. Sie soll auf jeden Fall zu Kennern der Rasse kommen die diesem Tier einfach mehr Lebensqualität schenken möchten.

Vermehrer entledigen sich immer wieder ihrer verbrauchten Hündinnen und geben diese dann an Tierschützer weil sie genau wissen, daß diese sich um die Gesundheit des Tieres kümmern und ihnen auch einen Platz besorgen. Als der Tierschutz noch nicht so aktiv war wurden ausgediente Hündinnen häufig auch getötet. Ein Trauerspiel wie hier mit dem Lebewesen aus reiner Profitgier umgegangen wird. In Ungarn gibt es keinerlei gesetzliche Grundlage die solche Zuchtanlagen in irgend einer Art und Weise einschränken. Es kann beliebig vermehrt werden, niemand kontrolliert die Bestände und wo letztendlich die Tiere, auch die Welpen dann hin kommen. Entweder werden sie auf den dortigen Märkten oder über Kleinanzeigen verkauft oder werden sogar auf einen der vielen illegalen Welpentransporte ins westliche Europa gesetzt. Diese Zustände interessieren leider niemanden, weder die Polizei noch auch die Veterinärämter, häufig steckt dahinter eine politische Maschinerie. Nach dem Drogen- und Waffenhandel ist der illegale Tierhandel das lukrativste kriminelle Geschäft.

JEDER DER EINEN RASSEWELPEN AUS SOLCHEN ZÜCHTUNGEN BEI SICH AUFNIMMT MACHT SICH MITSCHULDIG AM LEID DER HÜNDINNEN! ES WIRD IMMER WIEDER MIT KAMPAGNEN GEWORBEN – ABER BEI VIELEN INTERESSENTEN KOMMT DIES EINFACH NICHT AN!!!!